Menschen für Menschen
Karlheinz Böhm in der Rolle seines Lebens


Am 16. Mai 1981 wettete der Schauspieler Karlheinz Böhm in der ZDF-Sendung „Wetten, dass...?“, dass „nicht einmal jeder dritte Zuschauer eine Mark, einen Franken oder sieben Schilling für die notleidenden Menschen in der Sahelzone spendet“. Karlheinz Böhm gewann die Wette und flog trotzdem mit 1,2 Mio. DM im Oktober 1981 nach Äthiopien. Tief getroffen von der Situation der Menschen vor Ort, gründete er am 13. November 1981 in Deutschland die Hilfsorganisation „Menschen für Menschen“.

Heute leitet er die Organisation gemeinsam mit seiner Ehefrau Almaz Böhm – und hat mit Menschen für Menschen in den vergangenen 29 Jahren weit über vier Millionen Äthiopiern neue Hoffnung, die Chance auf ein besseres Leben und eine Zukunft geschenkt.
„Als Motivation dient mir das kleine Wort WUT“, erklärt Karlheinz Böhm, „Wut über die ungerechte und menschenverachtende Diskrepanz zwischen Arm und Reich.“

 

 
Bildnachweis großes Bild: Peter Rigaud (peterrigaud.com)
Bildnachweis kleine Bilder (v.l.n.r.): Rainer Kwiotek/Zeitenspiegel, Peter Smolka,
Jürgen Escher, Rainer Kwiotek/Zeitenspiegel, Heinrich Hormann, “Stiftung Menschen für Menschen”