Äthiopien,
Armes, reiches Land
Das ostafrikanische Land Äthiopien blickt auf eine jahrtausendealte Geschichte zurück, es gilt als Wiege der Menschheit und Ursprungsland von Kaffee. Noch heute besteht der äthiopische Außenhandel hauptsächlich in dem Export von Kaffee.
Äthiopien grenzt an Eritrea, Kenia, den Sudan, Somalia und Dschibuti und erstreckt sich über drei Klimazonen. Hier leben fast 80 Millionen Menschen in rund 90 verschiedenen Volksgruppen. Insgesamt werden weit über 70 verschiedene Sprachen gesprochen. Mit der Hauptstadt Addis Abeba ist das Land etwa dreieinhalb Mal so groß wie Deutschland.
Äthiopien ist heute eines der ärmsten Länder der Erde: Unzählige Menschen leben dort, trotz der voranschreitenden Entwicklung, auch heute nach wie vor unter erschreckenden Lebensbedingungen. Lediglich 40 Prozent der ländlichen Bevölkerung haben Zugang zu sauberem Wasser, 42.000 Menschen teilen sich statistisch gesehen einen Arzt, der Anteil der Analphabeten liegt bei 57 Prozent und 40 Prozent der Kinder haben keine Möglichkeit, zur Schule zu gehen. Die starken Dürren der 70er- und 80er-Jahre verursachten in Äthiopien großes menschliches Leid und verheerende Umweltschäden. Die Wälder wurden kahlgeschlagen. Dafür zahlt das Land noch heute einen hohen Preis: Jährlich werden rund 2 Millionen Tonnen lebenswichtiger Boden weggeschwemmt.

Armes, reiches Land
Das ostafrikanische Land Äthiopien blickt auf eine jahrtausendealte Geschichte zurück, es gilt als Wiege der Menschheit und Ursprungsland von Kaffee. Noch heute besteht der äthiopische Außenhandel hauptsächlich in dem Export von Kaffee.
Äthiopien grenzt an Eritrea, Kenia, den Sudan, Somalia und Dschibuti und erstreckt sich über drei Klimazonen. Hier leben fast 80 Millionen Menschen in rund 90 verschiedenen Volksgruppen. Insgesamt werden weit über 70 verschiedene Sprachen gesprochen. Mit der Hauptstadt Addis Abeba ist das Land etwa dreieinhalb Mal so groß wie Deutschland.
Äthiopien ist heute eines der ärmsten Länder der Erde: Unzählige Menschen leben dort, trotz der voranschreitenden Entwicklung, auch heute nach wie vor unter erschreckenden Lebensbedingungen. Lediglich 40 Prozent der ländlichen Bevölkerung haben Zugang zu sauberem Wasser, 42.000 Menschen teilen sich statistisch gesehen einen Arzt, der Anteil der Analphabeten liegt bei 57 Prozent und 40 Prozent der Kinder haben keine Möglichkeit, zur Schule zu gehen. Die starken Dürren der 70er- und 80er-Jahre verursachten in Äthiopien großes menschliches Leid und verheerende Umweltschäden. Die Wälder wurden kahlgeschlagen. Dafür zahlt das Land noch heute einen hohen Preis: Jährlich werden rund 2 Millionen Tonnen lebenswichtiger Boden weggeschwemmt.








